Dumont-Scoop und die Totengräber des Journalismus @ulrikesimon – #RheinlandRunde diskutiert Niedergang der lokalen und regionalen Medien — ichsagmal.com

Die Journalistin Ulrike Simon ist zurecht Stolz auf einen so genannten Scoop, der ihr vor einigen Tagen gelungen ist. Anhand von Verkaufsunterlagen konnte sie offenlegen, dass die DuMont Mediengruppe ihr gesamtes Zeitungsgeschäft verscherbeln will: vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ über die „Berliner Zeitung“ und den „Berliner Kurier“ bis zur „Hamburger Morgenpost“ und der „Mitteldeutschen Zeitung“. […]

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Industriestrategie von @PeterAltmaier braucht mehr Mittelstandsorientierung #DigitalLogeDirekt — ichsagmal.com

Die Stärkung des industriellen Mittelstandes sei von zentraler Bedeutung, da hier eine besondere Stärke unseres Landes liegt, so steht es im Papier „Nationale Industriestrategie 2030“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Viele mittelständische Unternehmen haben mit hoch spezialisierten Produkten und Anwendun­gen Teile des Weltmarktes ‚erobert‘ (Hidden Champions), verfügen über eine enorme tech­nologische Kompetenz und Wettbewerbsfähig­keit. Sie werden…

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Gründer sollten Künstler der Kombinatorik sein und nicht BWL-Lemuren – Empfehlungen (nicht nur) für @PeterAltmaier — ichsagmal.com

Rund 80 Prozent der Unternehmensgründungen scheitern, weil viele Protagonisten zu sehr den klassischen Unternehmer spielen wollen, so die Erkenntnis von Entrepreneurship-Experte Günter Faltin. Selbst am MIT in Boston sei das so. Man sollte deshalb Entrepreneurship und Business Administration unterscheiden, was normalerweise nicht gemacht wird. Traditionell bekomme man als Gründer den Rat, ein komplettes Unternehmen zu planen mit…

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#Bunte versus #Wirtschaftswoche: Von der Strahlkraft der Marke – Gossip und Privates

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Influencer-Marketing und Strategien digitaler Superstars – was kann man von Kardashian & Co. für den Erfolg im Netz lernen?Interview mit Professor Julian Kawohl über die aktuelle Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Die Empfehlungen:

1) Fokus auf Instagram
2) Engagement ist wichtiger als Follower
3) Ca. 5 Beiträge die Woche sind völlig ausreichend
4) Beauty & Lifestyle, Fitness & Sport sowie Fashion & Mode sind die Top-Kategorien, um in der Breite zu punkten
5) Private Post rund um Freunde, Familie & Bekannte und Freizeit, Alltag & Selfies kommen am besten an
6) Bei Unternehmenskooperationen ist auf den Fit zwischen Marke und Person zu achten
7) Bei Werbung kommen Produktplatzierungen besser an als Eigenpromotion
8) Diese ist dezent einzusetzen und passend in die Storyline zu integrieren
9) Die Werbefrequenz ist zudem sorgfältig zu dosieren
10) Schließlich sollte der Fokus auf einzelne Produkte statt Multiprodukt-Promotion gelegt werden.

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Europäische Öffentlichkeit schaffen – Goethe als Vorbild

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Wie froh wäre Johann Wolfgang von Goethe gewesen, das grenzenlose und echtzeitige Netz für den transnationalen Dialog einzusetzen. Der Dichterfürst nutzte den Postweg – allerdings mit einem privilegierten Status. Das Postmonopol war in privater Hand und galt als Grundpfeiler der vorindustriellen Modernisierung. Ihr “Erfinder” Franz von Taxis wurde auf eine Stufe mit Christoph Kolumbus gestellt. Der damalige Provider “Thurn und Taxis” gewährte Goethe ein Freibriefrecht. “Für Briefe von und an Goethe musste kein Porto bezahlt werden”, erwähnt der Literaturwissenschaftler Peter Goßens im Interview mit Sabria David, die in einem internationalen Projekt des Goethe-Instituts die Salonkultur des 18. und 19. Jahrhunderts wiederbelebt.

Der europäische Netzwerker

Goethe konnte so viele Briefe schreiben, wie er wollte. Mit dieser freien Kommunikationsform entwickelte er sich zum Netzwerker für den europäischen Diskurs. Es war die Triebfeder seines kosmopolitischen Humanismus, von dem sich die besorgten Bürger eine Scheibe abschneiden sollten. Heute würde Goethe dafür Facebook, Twitter, Periscope…

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Allein an der Sprache sollt Ihr sie erkennen – Betäubungsvalenzen der Unternehmenskommunikation

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Wenn autoritäre und egozentrische Organisationsprinzipien auf die anarchischen und unlogischen Strukturen des Internets prallen, erfahren die Steuermänner und Steuerfrauen der Wirtschaft und Politik sehr schnell, dass die alten Kontrollmechanismen nicht mehr funktionieren. Ob sie aus diesen Erfahrungen lernen oder die beleidigte Leberwurst spielen, wäre eine interessante Frage für empirische Untersuchungen.

Ich befürchte, dass die Lernkurve ziemlich flach verläuft. Allein an der Sprache der Kommunikatoren in Unternehmen kann man das ablesen und die hat nach Auffassung meines philosophischen Freundes Harald Korten gewiss anästhetische Züge und Betäubungsvalenzen. Beispiele gefällig? Vom Neuromarketing über die Schlüsselstrategien der Innovation Economy, viralem Szene-Marketing, Öko-Fashion, Consumer Trends, Beauty Boom, Down-Aging, Wohlfühlmärkten, den Health-Hedonists, Generation 50+ bis hin zum Selfness-Mann und seiner „authentischen Maskulinität“ sowie dem Female Financing reicht das Spektrum.

Häufig garniert mit geschwätzigen 4.0-Ergüssen. Es dominieren Begriffs-Designer, die jeden Sachverhalt, bei denen Verdeutlichung wünschenswert wäre, in semantischen Nebelkerzen zum Verschwinden bringen oder Trivialitäten zu babelschen Sprechblasen aufpumpen…

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Lesezeichen: Die US-amerikanischen Antitrust-Gesetze genügen heute nicht mehr

StefanPfeiffer.Blog

Heute nochmals ein Lesezeichen nicht nur für meinen Freund Gunnar Sohn. Antonio Garcia-Martinez hat im November auf Wired nochmals das Antitrust-Verfahren gegen Microsoft dokumentiert. Lehrreich, wie sich der heute so großherzige Bill Gates mit seinem Baby Microsoft verhalten hat. Ein Lehrstück für die heutigen Überlegungen und Diskussionen, Facebook und vielleicht auch andere US-High-Tech-Monopolisten zu zerschlagen.

Ja, die Welt hat sich geändert. Unterdessen haben wir nicht mehr nur Microsoft, das den IT-Markt beherrscht. Wir haben die „Big Five“ – ich zitiere die Analogie von Kashmir Hill – mit Amazon, Apple, Facebook, Google und weiter Microsoft. Jeder Gigant beherrscht mehr oder weniger monopolistisch ein Segment. Pluralismus also? Na ja, eher noch schlimmer mit einer noch größeren Abhängigkeit und Chancenlosigkeit für potentielle neue Wettbewerber.

Für mich aber die Kernaussage von Antonio Garcia-Martinez: Die US-amerikanischen Antitrust-Gesetze des industriellen Zeitalters genügen nicht, um den heutigen monopolistischen Datenkraken und Tech-Konzernen zu begegnen:

Today’s titans tower…

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