#Bunte versus #Wirtschaftswoche: Von der Strahlkraft der Marke – Gossip und Privates

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Influencer-Marketing und Strategien digitaler Superstars – was kann man von Kardashian & Co. für den Erfolg im Netz lernen?Interview mit Professor Julian Kawohl über die aktuelle Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Die Empfehlungen:

1) Fokus auf Instagram
2) Engagement ist wichtiger als Follower
3) Ca. 5 Beiträge die Woche sind völlig ausreichend
4) Beauty & Lifestyle, Fitness & Sport sowie Fashion & Mode sind die Top-Kategorien, um in der Breite zu punkten
5) Private Post rund um Freunde, Familie & Bekannte und Freizeit, Alltag & Selfies kommen am besten an
6) Bei Unternehmenskooperationen ist auf den Fit zwischen Marke und Person zu achten
7) Bei Werbung kommen Produktplatzierungen besser an als Eigenpromotion
8) Diese ist dezent einzusetzen und passend in die Storyline zu integrieren
9) Die Werbefrequenz ist zudem sorgfältig zu dosieren
10) Schließlich sollte der Fokus auf einzelne Produkte statt Multiprodukt-Promotion gelegt werden.

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Europäische Öffentlichkeit schaffen – Goethe als Vorbild

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Wie froh wäre Johann Wolfgang von Goethe gewesen, das grenzenlose und echtzeitige Netz für den transnationalen Dialog einzusetzen. Der Dichterfürst nutzte den Postweg – allerdings mit einem privilegierten Status. Das Postmonopol war in privater Hand und galt als Grundpfeiler der vorindustriellen Modernisierung. Ihr “Erfinder” Franz von Taxis wurde auf eine Stufe mit Christoph Kolumbus gestellt. Der damalige Provider “Thurn und Taxis” gewährte Goethe ein Freibriefrecht. “Für Briefe von und an Goethe musste kein Porto bezahlt werden”, erwähnt der Literaturwissenschaftler Peter Goßens im Interview mit Sabria David, die in einem internationalen Projekt des Goethe-Instituts die Salonkultur des 18. und 19. Jahrhunderts wiederbelebt.

Der europäische Netzwerker

Goethe konnte so viele Briefe schreiben, wie er wollte. Mit dieser freien Kommunikationsform entwickelte er sich zum Netzwerker für den europäischen Diskurs. Es war die Triebfeder seines kosmopolitischen Humanismus, von dem sich die besorgten Bürger eine Scheibe abschneiden sollten. Heute würde Goethe dafür Facebook, Twitter, Periscope…

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Allein an der Sprache sollt Ihr sie erkennen – Betäubungsvalenzen der Unternehmenskommunikation

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Wenn autoritäre und egozentrische Organisationsprinzipien auf die anarchischen und unlogischen Strukturen des Internets prallen, erfahren die Steuermänner und Steuerfrauen der Wirtschaft und Politik sehr schnell, dass die alten Kontrollmechanismen nicht mehr funktionieren. Ob sie aus diesen Erfahrungen lernen oder die beleidigte Leberwurst spielen, wäre eine interessante Frage für empirische Untersuchungen.

Ich befürchte, dass die Lernkurve ziemlich flach verläuft. Allein an der Sprache der Kommunikatoren in Unternehmen kann man das ablesen und die hat nach Auffassung meines philosophischen Freundes Harald Korten gewiss anästhetische Züge und Betäubungsvalenzen. Beispiele gefällig? Vom Neuromarketing über die Schlüsselstrategien der Innovation Economy, viralem Szene-Marketing, Öko-Fashion, Consumer Trends, Beauty Boom, Down-Aging, Wohlfühlmärkten, den Health-Hedonists, Generation 50+ bis hin zum Selfness-Mann und seiner „authentischen Maskulinität“ sowie dem Female Financing reicht das Spektrum.

Häufig garniert mit geschwätzigen 4.0-Ergüssen. Es dominieren Begriffs-Designer, die jeden Sachverhalt, bei denen Verdeutlichung wünschenswert wäre, in semantischen Nebelkerzen zum Verschwinden bringen oder Trivialitäten zu babelschen Sprechblasen aufpumpen…

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Lesezeichen: Die US-amerikanischen Antitrust-Gesetze genügen heute nicht mehr

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Heute nochmals ein Lesezeichen nicht nur für meinen Freund Gunnar Sohn. Antonio Garcia-Martinez hat im November auf Wired nochmals das Antitrust-Verfahren gegen Microsoft dokumentiert. Lehrreich, wie sich der heute so großherzige Bill Gates mit seinem Baby Microsoft verhalten hat. Ein Lehrstück für die heutigen Überlegungen und Diskussionen, Facebook und vielleicht auch andere US-High-Tech-Monopolisten zu zerschlagen.

Ja, die Welt hat sich geändert. Unterdessen haben wir nicht mehr nur Microsoft, das den IT-Markt beherrscht. Wir haben die „Big Five“ – ich zitiere die Analogie von Kashmir Hill – mit Amazon, Apple, Facebook, Google und weiter Microsoft. Jeder Gigant beherrscht mehr oder weniger monopolistisch ein Segment. Pluralismus also? Na ja, eher noch schlimmer mit einer noch größeren Abhängigkeit und Chancenlosigkeit für potentielle neue Wettbewerber.

Für mich aber die Kernaussage von Antonio Garcia-Martinez: Die US-amerikanischen Antitrust-Gesetze des industriellen Zeitalters genügen nicht, um den heutigen monopolistischen Datenkraken und Tech-Konzernen zu begegnen:

Today’s titans tower…

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Munich Re wird neuer Gesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz

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Professor Wolfgang Wahlster vom DFKI

Munich Re hat einen Gesellschaftsanteil des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) erworben. „Die Unterzeichnung des Kaufvertrages durch Vertreter beider Unternehmen ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Kooperation zwischen weltweit führenden Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Politik auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligen“, teilt das DFKI mit.

„Künstliche Intelligenz ist eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien unserer Zeit. Sie ermöglicht bereits jetzt vollkommen neue Produkte, zum Beispiel Deckungen für vernetzte Fabriken oder für Schäden durch Cyberkriminalität, bringt aber auch zahlreiche neue Herausforderungen. Durch die Zusammenarbeit mit dem DFKI unterstreichen wir unseren Anspruch, eine Führungsrolle für Künstliche Intelligenz in der Versicherungsindustrie einzunehmen. Die Partnerschaft hilft uns nicht nur dabei, die neuesten, effektivsten und besten Verfahren für unsere Kunden zu entwickeln, sondern auch den aktuellsten Stand der Forschung für unsere Mitarbeiter verfügbar zu machen und die Forschung selbst voranzutreiben“, erläutert Torsten Jeworrek, Mitglied des Vorstands von Munich Re.

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Wird #Zuckerberg in den Facebook-Aufsichtsrat verbannt? #9vor9 #DLD19 @digitalnaiv @profgalloway —  CIO Kurator 

Wir diskutierten bei #9vor9 die Forderungen von Marketing-Professor Scott Galloway. Auf dem DLD in München forderte Galloway, Facebook solle seinen Gründer Mark Zuckerberg in den Aufsichtsrat verbannen und Geschäftsführerin Sheryl Sandberg entlassen. Wenn der Druck auf dem Kapitalmarkt groß genug ist, könnte das passieren. Auf dem DLD in München fordert Marketing-Professor Scott Galloway, Facebook solle…

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@wiwo @BeatBalzli Ökonomen-Ranking Informatiker ist der beste Betriebswirt mit einem fantastischen CIO-Netzwerk — ichsagmal.com

Die Digitalisierung fordert alle Unternehmen und auch die akademischen Disziplinen heraus. Eine Antwort will die BWL im Strategischen Management liefern. Das dokumentierten jedenfalls vor rund zwei Jahren die Autoren Thomas Hutzschenreuter, Torsten Wulf und Dodo zu Knyphausen-Aufseß in einem Gastbeitrag für die FAZ. 31 weitere Wörter

über @wiwo @BeatBalzli Ökonomen-Ranking Informatiker ist der beste Betriebswirt mit einem fantastischen CIO-Netzwerk — ichsagmal.com