Das Programm ist richtig gut geworden. Dank an alle Teilnehmer, die Session-Ideen eingereicht haben.
#GrowthHacking – Eine etwas andere Denke statt nur ein neues Buzzword #NEO15 Session
Michael Zachrau (Mitte) beim Käsekuchen-Diskurs des Netzökonomie-Campus
Während die einen Unternehmen stagnieren oder gar Marktanteile verlieren und andere seit Jahrzehnten über Grenzen des Wachstums schwadronieren, steht bei der NEO-Session von Michael Zachrau genau das im Vordergrund: WACHSTUM. Es geht dabei nicht mehr um Image, Reputation und tausend Zielkonflikte, sondern die Fokussierung auf profitables Wachstum. Wie 2016 online Werte geschaffen und virales Wachstum erreicht werden? Was das für unser Geschäftsmodell bedeutet? Welche Rolle Software-Entwicklung, Vernetzung, Digitalisierung und Kunden-Engagement dabei spielen?
Lernen von den StartUps/Disruptoren aus dem Valley, aber auch aus Berlin von den erfolgreichen Rocket Internet Gründern.
Ziele der Session von Michael Zachrau:
1. Teilnehmer erarbeiten sich ein Verständnis für die Neue Relevanz von SW-Entwicklung, Auflösung der materiellen Welt, Auflösung der Grenzen, Nutzen von Gamification-Denke, Methoden und Mentalität von erfolgreichsten Neu-Gründern, Fokussierung auf „besser“ nicht „anders“, Verstärkung der Produktentwicklung statt mehr Marketing/Vertrieb, den vernetzten Kunden die besten Online-Marketing-Strategien bieten.
2. Teilnehmer…
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Über netzökonomische Blindflüge von Wissenschaft und Wirtschaft #NEO15

Die im akademischen Betrieb tätigen Ökonomen liefern mit ihren Modellen keine Aussagen über Kausalzusammenhänge, sie bieten lediglich mögliche Interpretationen vergangener Handlungen von Wirtschaftsakteuren, kritisiert Tobias Schmidt in der Zeitschrift Merkur.
Das Ganze ist eine Beschreibung vorhandener Datenreihen. Für die Zukunft folge daraus nichts, bemerkt der Merkur-Autor. Dennoch kommen solche Modell permanent zum Einsatz. Eine Zirkelschluss-Ökonomie mit Blick in den Rückspiegel unter Ausschaltung der wirtschaftlichen und politischen Realität.
Einen völligen Blindflug legen die Professoren der Wirtschaftswissenschaften in netzökonomischen Fragen an den Tag. Die ungeheure Dynamik der digitalen Transformation mit ihren ständig neu aufkommenden Trends in der Informationstechnik und der Angriffslust der Internetkonzerne aus dem Silicon Valley stehen nicht auf den Lehrplänen von VWL und BWL. Wie sollte die Wettbewerbspolitik auf die Monopolstrategien von Google und Co. reagieren? Die Internet-Plattformen könnten machtpolitisch irgendwann zu einem Problem werden, warnt Professor Lutz Becker, Studien-Dekan der Fresenius Hochschule, im ichsagmal.com-Interview.
Damit müssten wir uns gesellschaftlich auseinandersetzen, fordert Becker. Antworten von den unpolitischen Modellschreinern der wirtschaftswissenschaftlichen Institute sind da nicht zu erwarten. Gefragt wäre eher ein Ludwig Erhard des 21. Jahrhunderts mit netzökonomischer und soziologischer Expertise, der erkennt, wie man mit den großen Aggregationen des Silicon Valley ordnungspolitisch umgeht.
“Das nationale Kartellrecht ist mittlerweile ein zahnloser Tiger. AT&T ist im Vergleich zu Google aus nichtigem Anlass zerschlagen worden”, so Becker.
Das funktioniere im globalen Maßstab nicht mehr. Bislang gebe es keine Antworten auf die “Highländer-Märkte”– also auf das Bestreben der amerikanischen Technologie-Konzerne nach absoluter Herrschaft: “Erst werden maximale Marktanteile angestrebt und erst danach fängt man mit der Abschöpfung an.”
Wie schnell sich Gewichtungen ändern ändern können, sehe man am iCar von Apple.
“Auf einmal sitzt selbst der Audi-Chef Rupert Stadler auf dem Beifahrersitz. Das haben diese Konzernchefs in der Geschichte der Automobilindustrie noch nie erlebt”, erläutert Becker.
Mit der aktuellen VW-Krise wird sich dieser Prozess beschleunigen.
Auch klassische Industrien werden durch die Plattform- und App-Ökonomie in neue oligopolistische Abhängigkeitsverhältnisse geraten, etwa durch 3D-Druck- und Robotik-Plattformen zu sehen.
Das Internet sei in vielen Bereichen zu einem Winner-takes-it-all-Markt geworden, schreibt der Kölner Ökonom Thomas Vehmeier:
“In dieser Welt ersetzt der ‘Wettbewerb um den Markt’ den ‘Wettbewerb im Markt’. Im Zentrum eines solchen Ökosystems sitzt ein Market Maker, alle anderen Unternehmen müssen ihre Strategien anpassen und degenerieren zu digitalen Pizzabring-Diensten.”
Für den herkömmlichen Reifenhändler oder Kleinverlag, für den ortsansässigen Apothekerbetrieb oder den Optiker seien das keine tauglichen Rezepte, um bei weiterlaufendem Bestandsgeschäft den Wandel einzuläuten. Diese Rezepte seien von der Realität in vielen Unternehmen zu weit weg und können daher nicht angegangen werden.
“Als Antwort bieten sich gegebenenfalls offene und multifunktionale Plattformen an, die mittelständischen Industrien im Sinne des Commons-Gedanken vor neuen ökonomischen Abhängigkeiten schützen, gleichzeitig neue Geschäftsmodelle sowie Zugänge zu internationalen Märkten eröffnen”, resümiert Becker, der mit seinen Studentinnen und Studenten auf der Next Economy Open am 9. und 10. November ein Forschungsprojekt zur Plattformisierung der Wirtschaft vorstellen wird. Es geht um offene, partizipative, branchenunabhängige Mehrzweck-Plattformen nach Linux-Prinzipien.
Ideen von Unternehmern für Unternehmer: Wann ist eine Organisation digitalisiert? #NEO15 Sessions von @nextbusiness_it
#NEO15 Sessions speziell für Mittelständler
Andreas R. Fischer, Initiator der Mittelstandsinitiative digitalize your business, wird zwei Sessions speziell für klein- und mittelständische Unternehmen auf der Next Economy Open am 9. und 10. November in Bonn anbieten: „Digitalisierung bedeutet nichts anderes als sein Unternehmen mit Hilfe des Internets neu zu organisieren! Wo bitte ist das Problem?“ (Format: Session/Workshop)
Ideen von Unternehmern für Unternehmer im Kontext der Digitalisierung! Andreas R. Fischer gibt eine Einführung zum Sessionthema. Danach erarbeiten die Teilnehmer unter Anleitung Beispiele dafür, wie das Internet und die dort verfügbaren Tools konkret auf die Optimierung von Arbeitsabläufen, die Motivation der Mitarbeiter, die Zufriedenheit der Kunden und die Anpassung bestehender beziehungsweise die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einzahlt.
„Operation gelungen – Patient transformiert! Digitale Kompetenz basiert zu mindestens 80 Prozent NICHT auf technologischer Kompetenz!“ (Format: Session/Workshop)
Preisfrage für kleine, mittlere und mittelständische Unternehmen: Was überhaupt ist Digitalisierung? Und wie kann sie das eigene Unternehmen…
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Digitale Innovationen entstehen unkeusch @th_sattelberger #NEO15
Thomas Sattelberger im ichsagmal.com-Gespräch
Deutschland schneidet als netzökonomisches Gründerland leider immer noch schwach ab:
“Nur rund acht Prozent unserer Unternehmensgründungen beschäftigen sich mit Technologien. Wir sind eher ein Gründerland für Tätowierstuben”, moniert Thomas Sattelberger, Ex-Personalvorstand der Telekom, im ichsagmal.com-Gespräch.
Innovationen können so nicht entstehen. Sie entstehen erst einmal unkeusch.
“Ich muss ein gewisses Maß an Schamlosigkeit bei Technologieprojekten akzeptieren, bevor es zur Regulierung kommt. Ich muss erst einmal Innovationen gedeihen lassen. Man kann Anbieter wie Uber kaputtregulieren. Dann fehlen uns aber die Regelbrecher, die Neues hervorbringen”, sagt Sattelberger.
Also erst einmal Freiräume schaffen und technologische Spontan-Vegetation tolerieren.
“Die Normierung kommt in unserem Land allemal”, bemerkt Sattelberger, der auf der Next Economy Open die Keynote hält. Thema: “Unternehmensbürger, digitale APO und Offline-Rebellen – Zusammen für Pluralismus und Transformationsfähigkeit von Organisationen”.
Ort des Austausches, der Verknüpfungen und Möglichkeitsräume – Update für die #NEO15
Wir bevorzugen die offene Perspektive 🙂
Was so sich alles schon so angesammelt hat:
Keynote von Thomas Sattelberger (Publizist, Politik-Berater und ehemaliger Top-Manager): “Unternehmensbürger, digitale APO und Offline-Rebellen – Zusammen für Pluralismus und Transformationsfähigkeit von Organisationen”
Stefan Pfeiffer von IBM: “Arbeiten in der Mulitkanal- und AlwaysOn-Welt – Brauchen wir einen neuen Verhaltenskodex?”
Impulsvortrag & Diskussion angelehnt an: http://digitalnaiv.com/2015/05/11/de-weniger-kommunikationswahnsinn-der-versuch-einige-kommunikationsregeln-fur-e-mail-und-andere-kanale-aufzustellen/
Professor Lutz Becker, Studiendekan der Fresenius Hochschule in Köln, wird die #NEO15 mit seinen Studentinnen und Studenten wissenschaftlich begleiten.
Entwicklung von Thesen für die Next Economy Open am 9. und 10. November beispielsweise auf Basis von Experteninterviews. Vorstellung der Thesen und Moderation eines Workshops vor Ort und abschließende Zusammenfassung von beidem zu der Frage:
„Ist für die Next Economy (einschließlich Industrie 4.0) eine offene, partizipative, branchenunabhängige Mehrzweck-Plattform nach Linux-Prinzipien sinnvoll und machbar?“
Dazu die Fragestellungen: Was sind Plattformen? Welche wirtschaftliche Rolle spielen sie? Was macht offene und geschlossene „Welten“ aus? Welche Rahmenbedingungen…
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Digitaler Wandel ohne Adam Smith – Hashtag-Ökonomie als Gegenentwurf zur durchorganisierten Gesellschaft #NEO15
Es gibt kaum noch eine Organisation in Wirtschaft und Politik, die nicht via Twitter oder Facebook im Social Web aktiv ist. Man gibt sich nach außen social und nach innen bleibt alles beim Alten. Die Kommunikation läuft zentralistisch und wird von Direktoren, Abteilungsleitern sowie Chefs zentralistisch dirigiert. Auftritte in sozialen Medien werden mit offiziösen Inhalten und Marketing-Blabla verstopf, kritisiert Digital-Naiv-Blogger Stefan Pfeiffer:
„Man muss als Unternehmen auch bereit sein, zumindest etwas Kontrolle abzugeben und gewisse Risiken in Kauf zu nehmen.“
Das Internet sei in seinen Wurzeln anarchistisch, unstrukturiert, eine vernetzte Struktur und eben genau keine kontrollierbare Instanz.
Man muss als Unternehmen endlich begreifen, dass die Methoden des Industriezeitalters immer weniger greifen – und das gilt nicht nur für die Kommunikation.
Stecknadel-Weisheiten in einer arbeitsteiligen Welt
Die Ursache für diese Konservierung von Dampfmaschinen-Prinzipien liegen sogar noch vor dem Zeitalter der Industrialisierung. Sie stecken tief in der marktwirtschaftlichen…
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OSCAR ist dabei: Klassik trifft Geeks, Nerds, Hacker und Blogger #NEO15
Unter dem Namen „Next Economy Open“ entsteht ein innovatives Veranstaltungsformat in welchem Entscheider aus der Wirtschaft auf Macher der Netzszene treffen. Das LVR-Landesmuseum am Bonner Hauptbahnhof wird erstmalig am 9. und 10. November 2015 Treffpunkt zum Kontakte knüpfen, Managen und Netzwerken.
Über Wirtschaft, Medien und Politik schwebt schon seit einiger Zeit eine graue Wolke mit der Aufschrift „Digitaler Wandel“. Mit der bloßen Verwendung von Begriffen wie Digitale Transformation, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Big Data, Content Marketing, Kollaboration oder Social Media erschließen sich häufig nicht die wesentlichen Triebkräfte für die nächste Stufe der Ökonomie. Oft sind es Leerformeln, die an den Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Verbänden vorbei rauschen. Auch die so genannten Gesetze der Managementliteratur, Marktforschung oder Expertenrat sorgen nicht immer für Klarheit, um eigene Trends in der Wirtschaft zu setzen. Man braucht Leidenschaft, Ideen, Offenheit und den Gedankenaustausch, um die Betriebsblindheit zu überwinden und…
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Die Ideenlosigkeit der Excel-Manager – Reporting Orgien bringen keine Innovationen #NEO15 @Staeudtner @editor_page @KlausMJan
Matchen – Moderieren – Managen zur Next Economy Open in Bonn
Die vernetzte Wirtschaft braucht neue Managementmethoden, so das Credo des Netzökonomie-Campus in Bonn. Mit dem „Kosten-senken-und-Zeit-sparen-Mantra“ der deutschen Führungskräfte kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen.
Die Technologie sei dabei nicht das Problem, es sei die systemimmanente Dummheit des Managements, die uns drosselt, so Buchautor Gunter Dueck im „HBM“-Interview (Januar-Special zum Thema „Leadership – Wie geht Führung im Zeitalter digitaler Transformation?“).
In den Führungsmethoden setzt man auf Konditionierung und nicht auf Partizipation sowie Offenheit. Die Wirtschaftswelt tut immer noch so, als seien Menschen und Märkte vollkommen rational und steuerbar sowie die Welt um uns herum vollkommen logisch, bestätigt Dueck:
„Die Ur-Annahmen über den Menschen als Stimulus-Response-Blackbox sind noch immer die Grundlage heutiger Management- und Incentive-Systeme.“
Statt auf die Potenziale ihrer Mitarbeiter zu setzen, verstecken sich die Excel-Führungskräfte hinter Berichtsorgien und Kennzahlen-Management.
„Der dauernde Druck und die ständigen Vorgaben zwingen die…
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Nicht jedes Würstchen ist eine Wurst – Über die Silicon Valley-Albträume des Handelsblatts
Stadt des Bösen
Am Freitag kündigte ich auf Facebook an, einen Fakten-Check für die reißerische Handelsblatt-Titelgeschichte „Die dunkle Seite des Silicon Valley“ vorzunehmen. Schließlich lockte doch das Wirtschaftsblatt mit einer Schlüsselloch-Perspektive des Redakteurs Torsten Riecke, der achte Jahre lang Büroleiter des Handelsblatt in New York war und nach eigenen Angaben den Untergang der New Economy miterlebt hat. Was für eine Expertise. Riecke hat einen Untergang miterlebt – ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Was der Schlüsselloch-Essay aufbietet, hat allerdings wenig mit Fakten oder gar originären Recherchen zu tun. Es ist schlichtweg ein Abklatsch der Schreckensvisionen von Dave Egger, Jaron Lanier und Co. Was Eggers in seinem Roman „The Circle“ geschrieben hat, mag ja in Ansätzen mit den Übertreibungen der kalifornischen Tech-Szene zu tun haben. Nur muss man immer noch zwischen anmaßenden Lippen-Bekenntnissen und der Realität unterscheiden. Dazu zähle ich auch die Macho-Sprüche des Venture-Kapitalisten Peter Thiel, der private Monopole geil findet und…
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